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Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Bürgerinnen und Bürger!

in den vergangenen Wochen und Monaten ist sehr viel passiert! Die Welt wurde von der Corona-Pandemie überschattet, welche vielen Menschen das Leben gekostet und für sehr viel Unsicherheit und Misstrauen gegenüber der Politik gesorgt hat. Ein so kleines Virus hat den Alltag vieler Menschen auf den Kopf gestellt: plötzlich musste die Arbeit im Homeoffice organisiert werden, viele medizinische Fachkräfte und Pflegepersonal sowie die Angestellten im Lebensmitteleinzelheiten mussten sehr viele Überstunden leisten, Betriebe und Geschäfte meldeten Kurzarbeit an. Die Kulturschaffenden waren von heute auf morgen ohne Engagements, Vereine mussten ihre Aktivitäten einstellen, Schulen und Kitas waren bis auf einige Notfallbetreuungsangebote geschlossen. Die Betreuung ihrer Kinder und die „Schule@home“ brachten die Eltern an den Rand ihrer Belastbarkeit! 
Auch ich musste beruflich und privat mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie umgehen. So habe ich zum Beispiel auf den Besuch meiner Söhne und Enkel verzichtet und meine MitarbeiterInnen gebeten, im Homeoffice zu arbeiten, wodurch es plötzlich viel ruhiger um mich wurde. Viele Veranstaltungen mussten abgesagt werden, andere wurden in Form von Online-Konferenzen geführt. Ich freue mich auf den Tag, an dem ich wieder alle persönlich sehen kann – und nicht nur über das Internet, mit stockenden Bild- oder Tonsequenzen.
Nun haben wir eine erste Hürde auf dem Weg dahin geschafft. Die Beschränkungen werden nun schrittweise wieder gelockert und wir lernen, mit dem Virus zu leben. Mit Maske und den gebotenen Abstands- und Hygieneregeln werden wir hoffentlich die nächsten Wochen und Monate gut überstehen. Dabei ist es wichtig, dass lokale Neuinfektionen schnell erkannt werden und entsprechend reagiert wird. Es liegt an jedem Einzelnen, sich an die Gebote zu halten und damit einen erneuten „Shut-down“ zu verhindern!
Doch auch in Zeiten der Unsicherheit und des Chaos sind wir in der Politik nicht stehengeblieben: So konnten wir uns als Grüne-Fraktion mit der CDU-Fraktion im Landtag auf einen überarbeiteten Entwurf des Klimaschutzgesetzes einigen. Dieser sieht unter anderem eine Pflicht zu Photovoltaik-Anlagen auf Nicht-Wohnhäusern und die Gründung einer Klimaschutzstiftung vor. Ziel ist es, die Treibhausgasemissionen im Land bis 2030 um 42% im Vergleich zu 1990 zu senken. 
In diesem Newsletter werde ich über die neusten Themen aus dem Landtag, wie Einblicke aus der aktuellen Arbeit im Europa- und Bildungsausschuss informieren sowie aus unserem Wahlkreis über Neuigkeiten von der Heuneburg, zur Ablachtalbahn oder vom Regionalverband Bodensee-Oberschwaben berichten.

Und nun wünsche ich eine gute Lektüre mit meinem Newsletter und bleibt, bleiben Sie, gesund!

Andrea Bogner-Unden


NEWSLETTER 2020 #2

Ablachtalbahn

     
Die Reaktivierung der Ablachtalbahn zählt zu den zentralen Wahlkreisthemen, denen ich mich widme. Unterstützung erfahre ich nun durch eine sich gründende Bürgerinitiative von motivierten Menschen aus dem Kreis Sigmaringen und Konstanz. Wir streben an, einen Verein zu gründen, der mit gezielten Aktionen für die Reaktivierung werben will. Auf der Internetseite des Grünen Kreisverbandes Sigmaringen (www.gruene-sigmaringen.de) finden Interessierte ein Video des Vortrag vom 03. März 2020, bei dem Ralf Derwing die Bedeutung der Strecke als Bindeglied im Streckennetz der Deutschen Bahn darstellt.

Fortschreibung Regionalplan
Die Fortschreibung des Regionalplans ist zur Zeit in der Beratung und soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Dieser dann festgeschriebene Plan wird Auswirkungen auf die Flächennutzung, die Abbaugebiete und die Energiepolitik der nächsten 15 Jahre haben und diese maßgeblich beeinflussen. Nach Ansicht der grünen Fraktion im Regionalverband Bodensee-Oberschwaben wird den Themen Klima- und Artenschutz nicht genügend Rechnung getragen.Ich knüpfte deshalb Kontakte zum Umweltministerium, damit die Grüne Fraktion Beratung und Unterstützung erhalten kann und führte diesbezüglich ein Gespräch mit Herrn Franke, dem Vorsitzenden des Regionalverbandes.Ziel ist es, die umstrittenen Themen im vorliegenden Entwurf erneut zu diskutieren, eine transparente Informationspolitik für die Bürgerinnen und Bürger zu gestalten und einer dauerhaft wachsenden Versiegelungsfläche entgegen zu wirken.

Bedeutende Akropolis Heuneburg öffnet wieder
Heute besuchte ich die Heuneburg bei Hundersingen. Anfang April wurde die Trägerschaft des Museums auf Staatliche Schlösser und Gärten übertragen. Aufgrund der Coronamaßnahmen hatte das Freilichtmuseum in den letzten Wochen geschlossen. Ich freue mich nun, dass heute der Betrieb für das Freilichtmuseum wieder aufgenommen wurde. Vor Ort traf ich Joachim Moll, er ist der zuständige Museumsleiter von Staatliche Schlösser und Gärten. ...mehr

Landtagsabgeordnete will Campus Galli in schwieriger Situation helfen
Am Freitag öffnete das Messkircher Freilichtmuseum Campus Galli die Saison 2020. Als Landtagsabgeordnete war es Andrea Bogner-Unden (Grüne) sehr wichtig, an diesem Tag vor Ort zu sein. Seit Beginn der Coronakrise unterstützt sie die Ehrenamtlichen im Trägerverein sowie die Stadt Messkirch in ihrem Bemühen um finanzielle Unterstützung von Landesseite.Am Eingangstor konnte die Landtagsabgeordnete den Interessierten mitteilen, dass sie am Donnerstagabend aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg die Nachricht erhielt, dass der Campus Galli unter anderem von einer Förderung aus dem Programm „Kultur Sommer 2020“ profitieren könnte. Dieses gehört zum „Masterplan Kultur Baden-Württemberg“. Darüber hinaus kann der Campus Galli von der Fortführung der „Soforthilfe Corona“ profitieren, die das Wirtschaftsministerium verantwortet. ...mehr 
 (siehe Europaauschuss)

Europaausschuss
Die Corona Krise setzt auch das touristische Angebot in unserer Region enorm unter Druck. Daher setzt sich Andrea Bogner-Unden auf Landesebene derzeit auch für weitere finanzielle Mittel zur Unterstützung von Campus Galli in Meßkirch ein. Das Projekt wird von einem Verein geführt, welcher für den Aufbau dieses Mittelalterliche Dorf Spezialisten des mittelalterlichen Handwerks aus ganz Europa benötigt. Der damit verbundene finanzielle Aufwand wird in diesem Jahr nur schwerlich durch Besuchereinnahmen zu decken sein. Daher sind dringend Landes- bzw. Europamittel erforderlich.

Bildungsausschuss
Die Sitzungen des Bildungsausschusses fanden in den letzten Wochen per Videokonferenz statt. Natürlich war das alles überlagernde Thema die derzeitige Situation an den Schulen im Land. Die Herausforderungen, die alle Beteiligten zu bewältigen haben, sind enorm und erfordern eine gute Kommunikation und Begleitung. Es war richtig, die Schulen und Kindergärten ab Mitte März zu schließen, um die Pandemie einzudämmen. Ich danke allen Schulen, Lehrerinnen und Lehrern, die in sehr kurzer Zeit und unter widrigen Bedingungen einen Fernunterricht ermöglicht haben. Ebenso danke ich den Eltern, die unter der Mehrfachbelastung mit Homeoffice oder Kurzarbeit, ihre Kinder zu Hause begleitet haben. Nun muss es aber unser Ziel sein, möglichst schnell wieder zu einer regelmäßigen Betreuung und zu einem geregelten Unterricht zurückzukommen. ...mehr

"Green Deal"
Pünktlich zum Weltbienentag veröffentlichte Bundesumweltministerin Svenja Schulze den „Bericht zur Lage der Natur“, der alle sechs Jahre erstellt wird. Darin finden sich auch positive Trends, wie z. B. die Zunahme der Vögel in Städten oder die Erholung des Artenreichtums durch Renaturierung von Flüssen und Wäldern. Andererseits geht es anderen Naturbereichen „besorgniserregend schlecht“, so die Ministerin! „Das gilt besonders für Schmetterlinge und andere Insektenarten, die auf blühende Wiesen und Weiden angewiesen sind“, wird die Ministerin zitiert. Svenja Schulze führt den Artenschwund u. a. auf die intensive Nutzung von Flächen in der Landwirtschaft zurück. ...mehr

Papier "Standortbestimmung zur Europäischen Agrarpolitik"

Corona-Demonstrationen


   
 Viele Menschen machen sich derzeit ernsthafte Sorgen, was mit und in unserem Land passiert. Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat zu notwendigen, in der Geschichte einzigartigen Einschränkungen der Grundrechte geführt. Deshalb ist eine ernsthafte Debatte darüber nicht nur wichtig, sondern unerlässlich. Für den Erhalt der Grundrechte treten wir Grünen nach wie vor ein, so unter anderem für die Versammlungsfreiheit, die freie Religionsausübung und gegen die Ausgrenzung Schutzbedürftiger und Risikogruppen. Belege dafür, dass die Maßnahmen zur erfolgreichen Eindämmung immer auf Verhältnismäßigkeit überprüft werden (müssen), sind die Lockerungen der Maßnahmen. Nie waren die Grundrechte außer Kraft gesetzt, sondern lediglich eingeschränkt! Doch statt die besorgten BürgerInnen, die derzeit demonstrieren, als „Aluhüte“ verspotten, sollten wir ihre Sorgen ernst nehmen und ihnen zuhören. Mit sachlicher Aufklärung sollten wir dubiosen Verschwörungsmythen und unverantwortlicher Verharmlosung entgegenwirken und einer Spaltung der Gesellschaft vorbeugen. Demonstrationen gegen Einschränkungen der Grundrechte sind durchaus legitim, allerdings sollten sie nicht als Plattform zur Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts und von Verschwörungstheorien missbraucht werden. Es könnte eine gefährliche Dynamik entstehen, wenn extreme Rechte die Unsicherheit der BürgerInnen nutzen, um eine breite Bürgerbewegung gegen die notwendigen Einschränkungen des täglichen Lebens zu formen. Deshalb ist es wichtig, dass sich alle Menschen mit demokratischen Anliegen klar davon distanzieren!



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